Anstellung - Berufsaussichten - Besoldung

 

Es gibt sowohl staatliche, als auch kirchliche Anstellungsmöglichkeiten. Hier Infos zum "kirchl." Religionslehrer:

 

Bereits vor und während des Studiums bzw. der Ausbildung sollte man unbedingt mit dem eigenen Bistum in Kontakt stehen, um den Einstieg ins Berufsleben zu gewährleisten. Das Arbeitsverhältnis wird dann durch einen Vertrag mit der Diözese geregelt. Zunächst erfolgt eine befristete Anstellung bei der Diözese, die eine vorläufige kirchliche Unterrichtserlaubnis erteilt. Eine zweijährige zweite Ausbildungsphase (Seminarzeit) schließt sich an, die mit der zweiten kirchlichen Dienstprüfung endet.

 

Mit der Verleihung der Missio Canonica läuft die Anstellung auf unbefristete Zeit. Die Zuweisung der Stellen erfolgt durch das Schulreferat der Diözese.

 

Gute Chancen.   Der Bedarf an Religionslehrern/innen ist gegeben. Qualifizierte Religionslehrer/innen i.K. können als Mentoren oder Betreuungslehrer andere Religionslehrer ausbilden. Auch eine Seminar- oder Fortbildungsleitung ist möglich.

 

Die Besoldung erfolgt in Anlehnung an den Bundesangestelltentarif (BAT) bzw. nach der jeweils geltenden kirchlichen Arbeits- und Vergütungsordnung. Angaben über die Eingruppierung können bei den einzelnen Diözesen erfragt werden. Bezugspunkt ist in der Regel die Hochschulausbildung.

 

In der Diözese Augsburg erfolgt die tarifliche Eingruppierung während der zweijährigen Ausbildungsphase in die Vergütungsgruppe 5 ABD (Arbeitsrecht der Erz-Diözesen in Bayern), nach Abschluss der zweiten Dienstprüfung in Vergütungsgruppe IVb ABD und nach fünfjähriger Bewährung in IVa ABD. Die Vergütungsgruppen V bis IVa zählen zum Bereich der gehobenen Gehälter.


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