Nächtlicher Fackelgottesdienst

„Licht im Dunkel“ – nur ein Thema für Weihnachten?

„Gewiss nicht!“ dachten sich die katholischen SchülerInnen der 6 b/c und stellten ihren Klassengottesdienst bewusst in der Zeit nach Weihnachten unter dieses Thema. In selbst verfassten Texten zu Kyrie, Fürbitten und Meditation ließen sie vielfältige Gedanken zum Thema „Licht für die Welt“ lebendig werden. Am Ufer der Iller verlieh die einbrechende Dunkelheit diesen Gedanken eine ganz besondere Note.

 

Zelebrant Pater Christian rückte dazu passend in seiner Predigt das Jesuswort „Ihr seid das Licht der Welt“ (Mt 5,14) in den Mittelpunkt und forderte die jungen Gottesdienstteilnehmern auf, voll Mut und Zuversicht das eigene Licht in die Welt zu tragen.

 

Ein Fackelzug durch die Nacht zurück zum Kolleg ließ den tiefen Sinn des Jesuswortes „Ihr seid das Licht der Welt“ mit allen Sinnen spürbar werden.

 

Geschart um ein gemütliches Lagerfeuer, für das Herr Jöchle gesorgt hatte, fand dieser Abend in einem gemütliches Beisammensein ein schmackhaftes Ende bei Grillwürsten mit scharf-feuriger Soße.

 

 

„Gott, wir danken dir für das Licht, das du uns gibst. Auch wenn wir mal in der Dunkelheit sind: Dein Licht führt uns.“ (aus den Kyrie-Rufen)

 

 

Herr, du erwartest von uns, dass wir „das Licht der Welt“ sind, dass wir deine Botschaft der Liebe leuchten lassen. Schenke uns immer die Kraft, in deinem Auftrag unseren Beitrag zu leisten für eine bessere Welt. (aus den Fürbitten)

 

 

„Christus, du bist das Licht der Welt.

Auch ich kann zum Licht in der Welt werden, wenn ich mitten im Alltag meinen Glauben lebe und so gerade in den kleinen und unscheinbaren Dingen von deiner Liebe Zeugnis gebe.“ (einer der Gedanken, die beim Entzünden der Fackeln Ausdruck fanden)

 

K. G.