Zwischen Himmel und Erde

feierten 11 SchülerInnen des Religionskurses Q 11/1 auf 1662 m ü. M. gemeinsam eucharistischen Gottesdienst. Zuvor hatte der schweißtreibende Aufstieg ein gehöriges Maß an Kraft und Durchhaltevermögen abverlangt und so alle Beteiligten erleben lassen, dass die Kräfte des Menschen ihre Grenzen haben. Diese unmittelbare Erfahrung kontrastierte Zelebrant Pater Christian in seiner Predigt mit dem fragwürdigen Machbarkeitswahn der heutigen Zeit. Das Erlebnis, gemeinsam einen Weg zu gehen, bildete den thematischen Rahmen für Kyrie, Tagesgebet und Fürbitten bis hin zum Schlusslied „Mögen die Straßen uns zusammenführen“. Im Segen erbat Pater Christian den Beistand Gottes für den noch konkret zu bewältigenden Abstieg, aber auch für den weiteren Lebensweg. Dabei zeigte sich im Folgenden, dass „einen Weg gehen“ oft ein mühsames Unterfangen ist, war doch ein Abstieg von fast dreieinhalb Stunden über durchaus anspruchsvolle Pfade zu bewältigen, ehe unsere Gruppe rechtschaffen müde, aber mit dem stolzen Gefühl, etwas Besonderes geleistet zu haben, den Zug Richtung Illertissen besteigen konnte.

Karl Gritsch


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